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Thüringer Judo-Verband e.V.

Dan-Workshop im Thüringer Judoverband

Am 08.02.2025 fand in Harpersdorf wie im Vorjahr ein Dan-Workshop statt, der von nahezu 40 Sportlern aus 14 Vereinen sehr gut besucht war. Graduierungsberechtigte nutzten die Veranstaltung zur Lizenzverlängerung, Trainer als Fortbildung und zahlreiche Sportler als individuellen Vorbereitung auf eine Dan-Graduierung.


Gelehrt – und vor allem geübt – wurde sowohl in Tachi- als auch in Ne-waza. Dabei machten die drei Referenten Dr. Dirk Haas, Detlev Langner und David Ackermann den Spagat zwischen der Vermittlung der variantenreichen Techniken des Kodokan-Judo und dem Anspruch der gegenwärtigen kompetenzorientierten Ausbildung. So ging es einerseits um die (oft kleinen) Unterschiede, die zwischen ähnlichen und verwandten Techniken bestehen und welche ein Meister des Judo wissen und beherrschen muss.


Andererseits galt der DJB-Leitgedanke: „Techniken sind nichts anderes als Bewegungsfertigkeiten zur Lösung sportartspezifischer Anforderungssituationen. … Sämtliche Judotechniken sollen, wenn auch individuell, immer aus ‚sinnvollen‘ Situationen gelernt, geübt und trainiert werden.“ (Ralf Lippmann, Mythos „Judotechnik“ quo vadis? Dezember 2024). Besonderen Wert legte z.B. Detlev Langner auf die Vermittlung grundlegender Verhaltensweisen in Ne-waza. Wie nebenbei wurden Techniknamen erwähnt, die jedoch nicht im Zentrum des Übens, sondern lediglich eine Endposition des Bodenkampfes darstellten.


Mehrfach äußerten sich Teilnehmer, dass selbst ein solcher fünfstündiger Lehrgang nicht ausreichend sei, um sich umfassend informieren und schulen zu lassen. Angeregt wurde, die Boden- und Standarbeit in separaten Veranstaltungen des TJV zu behandeln.


Text: Dr. Dirk Haas, Bilder: Dr. Uwe Mosebach

Vorbereitung auf die neue Wettkampfsaison

Nach dem Bundeslehrgang in Hennef haben sich nun auch die Landes- und Gruppenkampfrichter des Thüringer Judoverbandes intensiv auf die kommende Wettkampfsaison vorbereitet. Beim Lehrgang in Bad Blankenburg standen die neuesten Anpassungen im Regelwerk im Fokus, die durch Präsentationen, praktische Einheiten und detaillierte Videoanalysen vermittelt wurden.


Ein besonderes Highlight des Lehrgangs war die Anwesenheit von Angelika Wilhelm, der ehemaligen Kampfrichterreferentin des Verbandes. Sie wurde erst vor wenigen Tagen für ihre herausragenden Verdienste um den Judosport und das Kampfrichterwesen in Deutschland sowie auf internationaler Ebene mit dem 8. DAN ausgezeichnet – eine Ehre, die nur wenigen Frauen zuteilwird.
Ein weiterer erfreulicher Moment war die erfolgreiche Prüfung von Malik Arslan zum Landeskampfrichter. Nach seiner praktischen Prüfung bei der Landesmeisterschaft in Schmalkalden konnte er nun auch den theoretischen Teil mit guten Noten abschließen.


Mit großem Gemeinschaftsgeist und unter der Leitung des neuen Kampfrichterreferenten Sebastian Stephan fühlen sich die Thüringer Kampfrichter bestens vorbereitet für die anstehenden Meisterschaften. Der Lehrgang hat nicht nur zur fachlichen Weiterbildung beigetragen, sondern auch den Zusammenhalt innerhalb des Teams gestärkt.


Text und Bilder: Kampfrichterkommission

Thüringer A-Kampfrichter besuchen Bundeslehrgang in Hennef

Anfang Januar nehmen die Thüringer Judo-Kampfrichter mit der höchsten deutschen Lizenz traditionell am Bundeslehrgang in Hennef teil. Unter der Leitung des neuen Kampfrichterreferenten André Lippeck wurden sie umfassend auf die aktuellen Wettkampfregeln im neuen Olympia-Zyklus vorbereitet.


Der Lehrgang, der von führenden internationalen Kampfrichtern aus dem deutschen Judosport organisiert wurde, bot den Teilnehmern eine intensive Schulung in Theorie und Praxis. Die neusten Regelanpassungen standen dabei im Fokus. Insbesondere wurden Regeländerungen im Hinblick auf Wertungen, Strafen und Jugendregeln diskutiert und anhand von Fallbeispielen und Videosequenzen analysiert.


Mit elf A-Kampfrichtern stellte der Thüringer Judoverband (TJV) eine der größten Delegationen des Lehrgangs und demonstrierte damit seine starke Präsenz auf Bundesebene. Bereits am kommenden Wochenende werden die Thüringer Kampfrichter ihr Wissen unter Beweis stellen, wenn sie bei der Landesmeisterschaft der U18 und U21 in Schmalkalden zum Einsatz kommen. Der Thüringer Judoverband unterstreicht mit seiner starken Beteiligung und der konsequenten Weiterbildung seiner Kampfrichter seinen Anspruch, den Judosport in Thüringen weiterzuentwickeln und auf höchstem Niveau zu fördern. Der Bundeslehrgang in Hennef markiert dabei einen wichtigen Schritt auf diesem Weg.


Text und Bild: Sebastian Stephan